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Hirtenberg
am südlichsten Ausläufer des Wienerwaldes


Hirtenberg

2270 Einwohner
Seehöhe 236 m
Gemeindeamt: Bahngasse 1
2552 Hirtenberg
Tel. 02256/81111, Fax: DW 17, 
Email: gdehirtenberg@utanet.at
www.hirtenberg.at

Geschichte: 

1271

erste urkundliche Nennung von "Huettenberch"

1477

Zerstörung Hirtenbergs durch Matthias Corvinus

1532

Türkenschlacht. Niederlage der durch schertlin von Burtenbach aus dem Triestingtla getreibenen Türken

1560

Wiederbestiftung durch Susanne von Tabar (Enzesfeld)

19 Jhdt. 

Fabriksgründung --> Industrieort (Patronenfabrik u. a.)

1870

Hirtenberg wird selbstständige Ortsgemeinde

1898

Weihe der Elisabethkirche (Kaiser-Jubiläumskirche)

1929

Markterhebung

1949

selbstständige Pfarre

1962

ehemaliges Offizierswaiseninstitut wird Justizanstalt

1966/67

Errichtung des Kulturhauses. Nach

1990

Neugestaltung des Kircheplatzes; Rückbau der B18 mit Geh- und Radwegen


Foto: Christian Handl

Spuren einer jungsteinzeitlichen Siedlung, La-Tène-zeitleiche Waffen und Gebrauchsgegenstände sowie Funde aus der Römerzeit, außerdem neue Römergräber (Gelände der Patronenfabrik) beweisen das uralte Siedlungsgebiet. Burg auf dem Steinkamperl als Vorposten der Burg in Pottenstein. Aufschwung im Industriezeitalter, Forscher und Erfinder (Bela Barenyi, Arnold Nabl...)

 

 
Der alte Burgberg Steinkamperl ist nicht nur Fundort von Fossilien aus Obertrias und Jura, sondern auch bedeutsam für die Leichtathletik- und Sportanlagen der Union Hirtenberg (1. Parcours im Triestingtal). Vom ÖTK betreute Wege machen Hirtenberg zum Ausgangspunkt zahlreicher Wanderungen.


 
 zum Triestingtaler Kultur- und Naturradweg

 

 

Weitere Informationen über die
Marktgemeinde Hirtenberg
finden Sie unter

www.hirtenberg.at

 

In Hirtenberg aber lebte seit 1904 mein zweitältester Bruder Arnold als Chemiker der dortigen Patronenfabrik, und seine Frau war die ältere Schwester meiner eigenen.(..) Wir konnten jederzeit in einer kleine halben Stunde über die sogenannte Heide nach Hirtenberg zum Bruder und zu der Schwägerin gelangen und den Abend bei ihnen oder gemeinsam mit ihnen in dem sehr behaglichen und verläßlich geführten Gasthaus Blumenreisinger, ortsüblich einer der Blum genannt, verbringen, meist noch in Gesellschaft der verschiedenen Übernahmskommissionen oder von Lehrern des gleichfalls in Hirtenberg bestehenden Militärwaisenhauses.."

(Franz Nabl, meine Wohnstätten)