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Aufsatzwettbewerb 2005

"Die Zukunft des Triestingtales - Unternehmensgründung im Jahr 2025"

Der bereits mehrmals vom RIZ veranstaltete Aufsatzwettbewerb wurde heuer erstmalig im RIZ Triestingtal/Berndorf ausgetragen. 

Der Wettbewerb mit dem Thema "Die Zukunft des Triestingtales - Unternehmensgründung im Jahr 2025" wurde im Dezember 2004 den Schulen im Triestingtal präsentiert, wobei das Bundesgymnasium Berndorf und die Wirtschaftshauptschule Berndorf daran teilgenommen haben. Die Aufsätze wurden von den Schülern im Frühjahr verfasst und pro Klasse die besten drei Aufsätze eingereicht. Die Jury bestand aus 5 Personen aus Wirtschaft, Politik, Presse, Kultur und Bankwesen. 

Die prominenten Jurymitglieder waren: 

Jeder eingereichte Aufsatz wurde bei der Preisverleihung im RIZ-Berndorf am 10.06.2005 vorgestellt und prämiert. Die Preisvergabe erfolgte durch

Die tollen Preise (DVD-Player, CD-Player, Eintrittskarten, Jugendkonten, Gutscheine, usw...) wurden gesponsert von Sparkasse Pottenstein, ARGE Kleinregion Triestingtal, ÖBB, Quadro Vision, Bmstr. Wanzenböck, Elektro Kaden, Elektro Wedl, Elektro Reischer, Bäckerei Stangl, Ing. Franz Ludwig, Buchhandlung Kral, Volksbank Berndorf, Eissalon Harrer, Sport Scharler, Manfred Hacker GmbH, Modellbau Lenz, CINNEX Berndorf sowie der Stadtgemeinde Berndorf.

Platz 1, Witzany Lisa, Bundesgymnasium Berndorf/Klasse 4b

Titel: Seminar- u. Motivationszentrum
Demotivation, Unzufriedenheit, Burn out – dazu führen uns die täglichen Belastungen. Das Seminar- und Motivationszentrum im Triestingtal steht ganz unter dem Motto „Lernen, Erleben, Loslassen“. Dem Trend folgend nahe zur Stadt und doch im Grünen gelegen kann hier der gestresste Arbeitgeber und Arbeitnehmer wieder die für den Alltag notwendige Motivation finden. Das Programm ist genau auf die Zielgruppen im Jahr 2025 ausgerichtet (Arbeitnehmer über 50 Jahre). Ein Hochseilgarten, eine Kletterwand, und Abenteuerübungen helfen, die Leistungsfähigkeit zu erhalten oder zu steigern. Anmeldungen für die nächsten Termine nimmt Lisa Witzany gerne entgegen.

Platz 2, Stanic Alexandra, Wirtschaftshauptschule Berndorf/Klasse 4d

Titel: "Tierpark"
Nicht jeder traut sich Hippokrates zu streicheln. Im Tierpark „Sandras Animals“ jedenfalls ist der Gepard einer der größten Zuchterfolge. Damals, 2015 bewilligte die Bank misstrauisch, aber doch gerührt von der Idee eines Tierparkes mit sanften Tieren, den Kredit für das Projekt am Gelände des St. Veiter Sportplatzes und zusätzlich 2,5 km². Harmlose junge Bären und Füchse waren der Anfang, viele weitere Tiere folgten. Heute, 2025 ist „Sandras Animals“ bereits in London, Paris und München zu finden. Alexandra Stanic hat ein wirklich großes Herz für Tiere.

Platz 3, Riegler Claudia, Bundesgymnasium Berndorf/Klasse 4d

Titel: "Helikopterreisen"
Womit kann man Geld verdienen ? Als die Bank grünes Licht für einen Kredit zur Gründung von „Helikopterreisen“ gab stand fest, dass einem großen Erfolg und einer gewinnträchtigen Zukunft nun nichts mehr im Wege steht. Der Kunde von „Helikopterreisen“ erspart sich am Weg in den Urlaub jeden Stau und lange Autofahrten. Wer also österreichweit schnell in den Urlaub gebracht werden möchte bucht bei Claudia Rieger den nächsten Flug.

Platz 4, Fuchs Werner, Wirtschaftshauptschule Berndorf/Klasse 4a

Titel: "Fliegende Einsatzfahrzeuge"
Dank der innovativen Idee aus dem Jahre 2015 konnte sich das Triestingtal zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen Österreichs entwickeln. Das fliegende Einsatzfahrzeuge, eine Kombination aus Rettung und Feuerwehr, brachten damals den Durchbruch und ebneten der Firma Fuchs, Firmeninhaber Werner Fuchs, den Weg zum Imperium. Das 30 m lange Flugobjekt erreicht Geschwindigkeiten bis zu 500 km/h und fasst bis zu 1 Mio. Liter Löschwasser. 200 Einsatzkräfte finden Platz, Notoperationen können noch unterwegs durchgeführt werden. Die unzähligen, damit geschaffenen Arbeitsplätze sorgen für eine Bevölkerungsexplosion auf ca. 2 Mio. Einwohner. Neben den zahlreichen Wolkenkratzern blieb aber die kulturelle Tradition des Triestingtales erhalten.

Platz 5,  Baburek Jaqueline, Bundesgymnasium Berndorf/Klasse 4a

Titel: "Sportcenter"
Die Klimaerwärmung, die 2025 dafür schuld ist, dass keine Schipisten mehr existieren ist Basis für die Idee ein Schihalle mit Glasdach. Von der Schi- oder Rodelpiste geht’s dann hinunter bis direkt an den Palmenstrand. Künstlich angelegt womit Tornados oder Haiangriffe und andere Naturkatastrophen auszuschließen sind. Viele zusätzliche Freitzeiteinrichtungen aber auch ein umfangreiches Wellnessprogramm locken die erholungssuchenden Triestingtaler in das Sportcenter von Jaqueline Baburek.

Platz 6, Zach Benjamin, Bundesgymnasium Berndorf/Klasse 4d

Titel: "Nach den Sternen greifen"
Im Lauf der Zeit steigen die Ansprüche. Hat es 2005 noch gereicht, mit dem kleinen Teleskop in die Sterne zu gucken, würde 2025 ein Planetarium, bestehend aus zwei Kuppeln, auf dem Guglzipf grade recht kommen, um einen Blick ins All zu werfen. Workshops und Führungen wären kostenpflichtig, besondere Ereignisse wie Sonnenfinsternis oder Meteoritenschauer sind in der Sternenwarte von Benjamin Zach jedoch gratis.

Platz 7, Ganster Tamara, Wirtschaftshauptschule Berndorf/Klasse 4c

Titel:  "Air Bus"
Der Airbus 3000 startet in der Handelsmetropole Kaumberg. Beim Rundflug über das Triestingtal offenbaren sich sensationelle Ausblicke : Gen-Bauern bei der Bananenernte, der Atommülllagerplatz am ehemaligen Neuhauser Badeteich, Europas Kulturhauptstadt Berndorf. Das Überfliegen des Nationalparks St. Veit und Hirtenberg ist verboten, erst nach einem kleine Umweg gelangt man nach Leobersdorf. Tamara Ganster verabschiedet sich als Flugbegleiterin bis zum nächsten Mal.

Platz 8, Walter Michael, Wirtschaftshauptschule Berndorf/Klasse 4c

Titel: "Freizeitpark für Marsmenschen"
Heute noch ist Steinhof sehr langweilig. 2025 wird Steinhof als Abenteuerpark bis in die letzten Winkel des Universums bekannt sein. Für Marsmenschen, die über Druckbehälter mit dem für sie lebensnotwendigen Stickstoff- Kohlenstoffgemisch versorgt werden, wird die Erlebniswelt Dienstag bis Donnerstag genutzt, Erdlinge dürfen sich von Freitag bis Sonntag austoben. Michael Walter aus dem Triestingtal wird dabei der erste interstellare Botschafter in der Geschichte der Menschheit sein.

Platz 8, Hollogschwandtner Stephan, Bundesgymnasium Berndorf/Klasse 4d

Titel: "Industrieroboter"
Der Roboter für zu Haus wird 2025 etwas Alltägliches sein. Speziell, aber nicht nur, nimmt er älteren und gebrechlichen Personen die lästigen Routinearbeiten des Alltages ab. Staubsaugen, Kochen, das Wechseln von Glühbirnen sind seine leichtesten Übungen. Und während der Roboter im Hintergrund still vor sich hinarbeitet bleiben in der Vorstellung von Stephan Hollogschwandtner viel mehr Zeit für Kommunikation und persönliche Gespräche zwischen den Menschen.

Platz 10, Aringer Carina, Bundesgymnasium Berndorf/Klasse 4d

Titel: "Therapiezentrum"
Um die Ruhe in Berndorf zu erhalten sollte anstatt von Industriebetrieben ein Therapiezentrum für behinderte Kinder entstehen. Leider ohne die therapeutische Unterstützung von Delfinen aber viele andere Maßnahmen tragen zur Gesundung bei. Einen Großer Garten, fast einen Park, perfekt ausgebildete Pfleger, Tag und Nacht Besuchsrecht für die Familien und keine Einzelzimmer bietet Carina Aringer ihren Patienten.

Platz 11, Nagl Verena, Bundesgymnasium Berndorf/Klasse 4a

Titel: "Altersheim"
Sinkende Geburtenzahlen in Österreich weisen darauf hin, dass die nächste Generation es nicht schaffen wird, neben dem Beruf noch eine alte Frau oder einen alten Mann zu versorgen. Ein zweites Altersheim im Triestingtal wird deshalb notwendig werden. Neben dem sozialen Aspekten der rund-um-die-Uhr Seniorenbetreuung würden dadurch auch zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen. Verena Nagl hat in Zeiten eines veränderten Gesellschaftsbildes die richtige Lösung parat.

Platz 12, Seewald Dominik, Wirtschaftshauptschule Berndorf/Klasse 4c

Titel: "Seewalds-Shopping-Welt"
Tragen Sie sich den 24.3.2025 mit Rotstift in Ihrem Kalender ein. An diesem Tag wird Europas größtes Einkaufs- und Bürozentrum eröffnet. Mit 800 Mio. EURO Spendengeldern konnte anhand der 3D-Pläne sowie einer zusätzlichen Spende über 3,5 Millionen EURO von Dominik Seewald dieser ehrgeizige Plan verwirklicht werden. Unter seiner Generalplanung entsteht einstens Seewald’s Shopping-Welt im Triestingtal – ein Touristenmagnet, das auch weltberühmte Hollywood-Stars anziehen wird.

Platz 13, Panzenböck Marlene, Bundesgymnasium Berndorf/Klasse 4d

Titel: "Badesee"
Eine Umfrage über mögliche Unternehmensideen unter Bekannten brachte nicht wirklich fruchtbare Ergebnisse also war Marlene Panzenböck auf sich alleine gestellt in der Ideefindung. Der Ausbau der Triesting zu einem naturnahen Badeerlebnis liegt ihr besonders am Herzen. Zusätzlich wäre das Tal der geeignete Ort für ein Seminarzentrum und Bildungshaus verbunden mit der Ansiedelung von vielen Schultypen damit das Pendeln nach Baden und Mödling nicht mehr notwendig ist.

Platz 13, Lohninger Yuna, Bundesgymnasium Berndorf/Klasse 4a

Titel: "Reitstall"
Die Zukunft des Triestingtales liegt auf dem Rücken der Pferde. Der Stadtmensch sucht den Ausgleich zur Arbeit in der freien Natur. Da helfen einwöchige Touren mit dem Zigeunerwagen zu Rax oder Schneeberg oder einfache Picknick-Ausflüge mit Pferdekutschen schnell, den Alltag zu vergessen. Ertragreich ist die das Angebot eines Reitstalls mit eigener Gaststätte und Fremdenzimmer, wirklich Geld verdienen aber lässt sich mit der Zucht von Turnierpferden, davon ist Yuna Loninger überzeugt.

Platz 15, Dobretsberger Viktoria, Bundesgymnasium Berndorf/Klasse 4a

Titel: " Vom Pensionistenheim bis zur Kultur"
Das Richtige für Jung und Alt zu finden kann doch nicht so schwierig sein. Lebenswerte Pensionistenheime und mehr Discos und Bars, die aber betreffend Alkohol und Drogen kontrolliert werden müssen, lassen sich leicht vereinbaren. Eine Konzerthalle, eine Musikschule, mehr Theatervorstellungen, ein Reitstall aber auch ein Sport- und Fitnesscenter runden das Freizeitangebot im Jahr 2025 ab. Um alles leichter zu erreichen verbessert Viktoria Dobretsberger zusätzlich auch gleich die Verkehrsverbindungen.

Platz 16, Hausensteiner Tina, Bundesgymnasium Berndorf/Klasse 4a

Titel: "Öffentliche Verkehrsmittel"
Die Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Triestingtal gehören verbessert. Dichtere Fahrpläne und mehr Frequenz würde es Schülern und Pendlern erheblich erleichtern, täglich zur Arbeit bzw. zur Schule zu kommen. Zusätzliche Arbeitsplätze für Schaffner und Chauffeure werden so ganz nebenbei dadurch geschaffen. Und selbst spät am abend, nach dem Feiern, fährt Tina Hausensteiner, aus Sicherheitsgründen mit Bus und Bahn nach Hause.

Platz 17, Mondl Patricia, Wirtschaftshauptschule Berndorf/Klasse 4d

Titel: "Kampfsportcenter"
Hidetaka Nishijama – der höchste Meister des Karatesportes ist Dauergast im Kampfsportzentrum Triestingtal. Krafttraining, Chi Gong, Judo – alles kann hier ausgeübt werden und wird auch unterrichtet. Gleichzeitig bietet der Speisesaal im 4. Stock ein tolles Buffet an,  sogar übernachtet werden kann nach einem anstrengenden Training. Die meiste Freude hat Patricia Mondl aber, wenn sie sieht, wie sich die Leistungen ihre Schützlinge steigern.

Platz 18, Sykora Theresa, Bundesgymnasium Berndorf/Klasse 4a

Titel: "Jugendzentrum"
Viel zu wenig los für die Jugend ist im Triestingtal. Zwei Jugendzentren im Triestingtal werden Abhilfe schaffen. Monats- oder Jahreskarten verschaffen Zutritt zu den Lernzimmern aber auch Billardtischen, Flipperautomaten usw. Aber auch Freunde treffen, Partys feiern und Basketballspielen wird möglich sein. Als geeigneten Platz dafür schlägt Theresa Sykora die alte Wurstfabrik in Berndorf vor.

Platz 19, Schleger Christian, Wirtschaftshauptschule Berndorf/Klasse 4b

Titel: "Ski&Board Paradies"
Um einiges größer als der Semmering wird der Müllberg werden, der sich bis zum Jahr 2025 angesammelt hat. Mit Erde überschüttet und ordentlich bepflanzt wird diese Deponie letztendlich die optimale Location für Ski & Board sein. Boarden im Sommer, Schifahren im Winter bei ständig wachsender Berghöhe (Müll wird ja auch weiterhin weggeworfen). Christian Schleger macht das Triestingtal auf jeden Fall bekannter, als es der Semmering je war.

Platz 19, Kompöck Michael, Wirtschaftshauptschule Berndorf/Klasse 4c

Titel: "Das Triestingtal als Vorort von Wien"
Das Triestingtal wurde durch den enormen Bevölkerungszuwachs mittlerweile zu einem Vorort von Wien und St. Pölten. Aus Berndorf kommen Bauteile für die Weltraumtechnik während aus der modernsten Haftanstalt Europas, nämlich Hirtenberg, Bauteile für die Industrie kommen. Sowohl der große Freizeit- und Erholungspark als auch das riesige Freilichtmuseum sind leicht mit der U-Bahn zu erreichen. Mit diesem Konzept schafft Michael Kompöck auch genügend Arbeitsplätze in der Region.

Platz 21, Ebner Christoph, Wirtschaftshauptschule Berndorf/Klasse 4a

Titel: "Fußballklub"
Nur mehr 20 Jahre warten, dann geht es endlich wieder aufwärts mit dem österreichischen Fußball. Aus einem kleinen Ort im Triestingtal kommt eine der weltbesten Mannschaften, beheimatet im imposanten Stadion, welches im Winter auch für Eishockeymatches verwendet werden kann. Neben einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung für die Kinder bringt diese Entwicklung unter der Federführung von Christoph Ebner natürlich einen enormen Aufschwung für die Wirtschaft der gesamten Region.

Platz 22, Knaus Daniel, Wirtschaftshauptschule Berndorf, Klasse 4b

Titel: "Freizeitpark"
Nachdem 2025 die einzige Attraktion des Triestingtales die Schule ist, will ein wohlhabender Bekannter aus Italien 2 – 3 Millionen EURO locker machen, um damit einen quadratkilometer-großen Freizeit- und Einkaufspark zu errichten. Laut Plan von Daniel Knaus wird sich die Investition innerhalb von 2 Wochen amortisiert haben. Mit den Einnahmen der dritten Woche wird die Fläche des Parkes verdreifacht, ungefähr 5 Millionen Menschen werden sich rund um den Park ansiedeln und ihn zu einem reichen und berühmten Mann machen.

Platz 23, Mavrak Danijel, Wirtschaftshauptschule Berndorf/Klasse 4a

Titel: "Atlantis"
Wir schreiben das Jahr 2025 und die Triesting hat das Tal beinahe zur Gänze überflutet. Die Firma EIC (electric industries company) nutzt die Wassermassen zur Herstellung von billigem Strom, mit dem ganz Niederösterreich versorgt wird. Hotels, die teilweise unter Wasser gebaut wurden bzw. so hoch in den Himmel ragen, das die Kette „Hotel Universum“ heißt tragen zur weltweiten Bekanntheit des Triestingtales als Touristenziel bei. Danijel Mavrak aus Atlantis, wie Berndorf dann mit Beinamen heißen wird, ist der Spezialist für Wettervorhersagen.