Der Aufsatzwettbewerb mit dem Thema
"Klimabündnis - Ökologisches Umdenken
Notwendigkeit und Chancen für Unternehmen in deiner Region
Welche Unternehmen
können daraus entstehen?"
wurde im Februar/März 2006 den Schülern der Polytechnischen Schule Pottenstein, des Bundesgymnasiums Berndorf und der Wirtschaftshauptschule Berndorf 1 präsentiert. Die Aufsätze wurden von den Schülern im Frühjahr verfasst und pro Klasse die besten drei Aufsätze eingereicht. Die Jury bestand aus 5 Personen (Wirtschaft, Politik, Presse, Regionalverein, Bankwesen), jeder eingereichte Aufsatz wurde bei der Preisverleihung im RIZ-Berndorf am 09.06.2006 prämiert.
Die tollen Preise (DVD-Player, CD-Player, MP3-Player, Eintrittskarten, Jugendkonten, Gutscheine, usw...) wurden gesponsert von Sparkasse Pottenstein, Kebabhaus Bodrum, Elektor Kaden, Bmstr. Wanzenböck, Elektro Reischer, Elektro Wedl, Bäckerei Stangl, RIZ, Libro, Stangl Wolfgang, Putz & Stingl, Raiffeisenkasse Weissenbach, Buchhandlung Kral, Volksbank Berndorf, Volksbank Leobersdorf, Sport Scharler, Elektro Dörflinger, Bäckerei Stangl Adolf, Bernsped, R + K Computer, Ruefa, Kebabhaus Arzum
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Platz 1, Steiner Lukas, BGB, 4c In Berndorf fehlt einfach ein innovatives Viersternehotel, welches auf dem stillgelegten Areal beim Gymnasium errichtet wird. Die Details sind bereits gut überlegt, so wird die Küche mit Bioprodukten aus der Region versorgt, die Warmwasseraufbereitung erfolgt über eine Solaranlage und auch sonst setzt Lukas Steiner auf sämtliche umweltfreundliche Maßnahmen. Platz 2, Sippel Eva, WHS, 3b Die Firma „Füttere die Welt“ ist ein Recycling- und Umverteilungsbetrieb. Die Essensreste der Gastronomiebetriebe werden in speziellen Verfahren in nahrhafte, haltbare Riegel gepresst. Diese werden über Hilfsorganisationen an Dritte-Welt-Länder verteilt. Evi Sippel deckt die Kosten durch Wohltätigkeitsveranstaltungen und erhält Unterstützung vom Staat. Platz 3, Brehovsky Sylvie, BGB, 4b Holzabfälle der heimischen Tischler und Biomüll sollen für die Energiegewinnung genutzt werden. Aufgestaute Becken der Triesting werden durch diese Wärmeenergie erwärmt, wodurch kleine Geysire entstehen. Diesen Wasserpark nennt Sylvie Brehovsky „Little Iceland“ und belebt dadurch den Tourismus in der Region. Platz 4, Ungerböck Theresa, BGB, 4c Das Triestingtal hat viel zu bieten, von Sport über Kultur bis Wellness sowie „Urlaub am Bauernhof“ – es ist für jeden etwas dabei. Deshalb möchte Theresa Ungerböck ein Hotel bauen und soll aus dem Neuhauser Teich ein Waldbad entstehen, auf der Araburg werden Ritteressen veranstaltet und eine Sommerrodelbahn könnte man ja auch noch bauen, um die Touristen anzulocken. Platz 5, Grosinger Lisa, BGB, 4a In Autos werden Abfälle getankt, die direkt von der Müllabfuhr an die Tankstellen gebracht werden und dort aufbereitet werden. Der getankte Abfall wird durch Solarzellen erhitzt, wodurch Gase entstehen, sodass die Autos abheben und fliegen können. Die überflüssigen Gase werden zum Reifenaufpumpen verwendet. Durch dieses Pilotprojekt will Lisa Grosinger in naher Zukunft das Problem der Luftverschmutzung sowie der Müll- und Lärmbeseitigung in den Griff bekommen. Platz 6, Wöhrer Sabrina, BGB, 4a Titan-Säulen mit Solarzellen am Stadtrand sind die Lösung für den Alternativ-Solar-Feinstaub-Schlucker. In Zellen werden die Schadstoffe aus der Luft angesaugt, wodurch Pellets entstehen, die wiederum als Heizmittel verwendet werden. Diese Zukunftsvision hat Sabrina Wöhrer. Platz 7, Tandinger Lisa, BGB, 4c Ein mit Wasserstoff beheiztes Wellnesshotel im Triestingtal soll den gestressten Stadtmenschen Erholung bieten. Das Hotel wird natürlich mit Bedacht auf ökologische Maßnahmen geführt. Ausländische Gäste werden vom Flughafen mit wasserstoffbetriebenen Autos abgeholt. Dadurch will Lisa Tandinger viele Arbeitsplätze schaffen. Platz 8, Hönigsberger Florian, PTS, K1 Den „Bauer als Energiewirt“ prophezeit Florian Hönigsberger. Unsere heimischen Landwirte sollen Biotreibstoff, Hackschnitzel und Pellets herstellen. Auf dem Bauernhof werden Biogasanlagen durch Biomüll und Misthaufen genährt, als Nebenprodukt entsteht nahrhafter Dünger. Platz 8, Schöny Nicole, WHS, 3b Die Firma Ökocar produziert Fahrzeuge mit abgasfreien Solarmotoren. Da die Karosserie mit Fotozellenschichten beschichtet ist, wird die Energie gespeichert, sodass die Fahrzeuge auch nachts tauglich sind. Auf Sicherheit und modernste Ausstattung legt Nicole Schöny besonderen Wert. So verhindert z.B ein eingebauter Alkomat die Inbetriebnahme des Fahrzeuges bei Alkoholkonsum. Platz 10, Herzog Anna, BGB, 4c Die gute Lage des Triestingtales will Anna Herzog nutzen, um ein ökologisch geführtes Hotel zu bauen. Solarenergie, Holz-Pellets und Bio-Produkte sind eine Selbstverständlichkeit. Die Mitarbeiter können wegen der gut eingeteilten Arbeitszeiten Fahrgemeinschaften bilden, den Gästen stehen Kutschen bzw. Pferde zur Verfügung und die Dienstautos fahren natürlich mit Biodiesel. Platz 11, Resch Daniela, BGB, 4a Eine Müll-Komprimierungsmaschine soll brennbaren Müll zusammen mit Holz in Müll-Pellets, welche als Treibstoff für Autos verwendet werden. Damit möchte Daniela Resch zur Beseitigung der Müllberge beitragen. Platz 12, Moritz Alexandra, BGB, 4a Verrottbare Getränkedosen sind für Alexandra Moritz die Lösung. Die Entsorgung erfolgt auf dem Areal neben dem Gymnasium, wo diese in einem Heizkraftwerk verbrannt werden und die Energie an soziale Institutionen weitergeleitet wird. Platz 13, Felix van Randenborgh, PTS, K1 Mit Biodiesel aus Altspeiseölen aus der Gastronomie sowie aus nachwachsenden Rohstoffen werden die Fahrzeuge von Felix van Randenborgh fahren. Somit werden die Preise der Kraftstoffe reduziert, die Umwelt weniger belastet und auch die Ölkrise positiv beeinflusst. Platz 14, Eidherr Florian, BGB, 4b Flo-Bo-Ski ist eine Kombination von Ski und Snowboard, die mit ein und den selben Schuhen verwendet werden kann. Erzeugt werden diese Sportgeräte natürlich im Triestingtal und erfolgt die Energiegewinnung durch Sonnenkollektoren und Wasserkraft aus der Triesting. Einen Teil der Einnahmen will Florian Eidherr zur Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität im Triestingtal verwenden. Platz 15, Pichler Lisa, WHS, 3d Die Transportwege von Obst und Gemüse will Lisa Pichler verkürzen, indem sie auf ihren eigenen Feldern Bioobst und -gemüse anbaut. Platz 16, Jacimovski Amanda, WHS, 3b Der aircleaner 3000 wird am Hausdach befestigt und werden damit Schadstoffe angesaugt, Gerüche neutralisiert und entsteht dadurch Sauerstoff. Gleichzeitig werden Pollen gefiltert und die Plage mit den Rauchern ist nun auch endlich vorbei. Der Prototyp wurde von Amanada Jacimovski entwickelt und ist die Vermarktung bereits voll im Gange. Platz 17, Czajkowski Viktor, WHS, 3a Dank einer Tinktur der Firma „The Power with the flower“ wurde das Triestingtal zum Naturschutzgebiet ernannt. Die Bäume bleiben dadurch länger haltbar und konnte eine Vermehrung des Baumbestandes verzeichnet werden, wodurch die Luft reiner wurde. Bereits in ganz Europa hat Viktor Czajkowski dieses Mittel bereits verkauft. Platz 18, Eveleens Patrick, BGB, 4b In der Fabrik von Patrick Eveleens werden aus Müll Ziegel erzeugt, die zum Hausbau verwendet werden. Mit einer Spezialschicht bestrichen merkt dann niemand mehr, dass er in einem „Müllhaus“ wohnt. Platz 19, Grabenwöger Katja, WHS, 3a Wasserstoffebtriebene Autos sind nun Realität. Die Firma Wasserstoff und Co stattet die Kraftfahrzeuge mit dem aus der Triesting hergestellten Wasserstoff aus. Inzwischen ist der Wasserstoff schon auf fast allen Tankstellen erhältlich und steht einer Expansion der Firma von Katja Grabenwöger nichts mehr im Wege. Platz 20, Narbeshuber Tina, WHS, 3b Die Firma „Pick it up“ sammelt sämtlichen Müll im gesamten Triestingtal ein, welcher dann auf der Müllanlage am alten Fabriksgelände zwischen Berndorf und Pottenstein sortiert und verarbeitet wird. So werden Arbeitsplätze gesichert und die Lebensqualität gesteigert, davon ist Tina Narbeshuber überzeugt. Platz 21, Schauer Daniela, PTS, K1 Unter dem Motto „enjoy your life“ sollen sich die Pensionisten in dem Kurhaus beim Antoniusbründel in Pottenstein wie im Paradies fühlen. Das Quellwasser wird für den Pool verwendet, ein eigener Gemüsegarten steht für jedermanns Vorlieben zum Anbau zur Verfügung und mit internationalen Köchen will Daniel Schauer seine Gäste verwöhnen. Platz 22, Hacker Katharina, WHS, 3c Die Firma Natur-Pur setzt auf die Heilkräfte der Natur. Von der Creme gegen Mückenstiche über Kräutertees bis zur Blutegelsalbe erzeugt Katharina Hacker natürliche Produkte und sichert somit Arbeitsplätze im Triestingtal. Platz 23, Halb Daniel, BGB, 4b Den Blumenduft unserer heimischen Blumen will Daniel Halb nutzen um in die Fußstapfen von Hugo Boss und Calvin Klein zu treten. Die Flowerfragrance Cooperation betreibt Blumenplantagen, woraus die edelsten Duftstoffe hergestellt werden. Platz 24, Aylin Alkan, WHS, 3d Aylin Alkan verbindet die Freizeitaktivität Entenfüttern in der Triesting damit, mit einem Netz die unzähligen Ratten zu fangen. Diese werden in Glaskäfigen gehalten, in welchen sie auf Treträdern laufen, wodurch wiederum Strom erzeugt wird. Platz 24, Wöhrer Silke, WHS, 3b Einen wirtschaftlichen Aufschwung im Tourismus erhofft sich Silke Wöhrer, indem sie in Berndorf eine Reiterhofanlage mit Wellnessbereich für Jung und Alt errichtet. Platz 26, Tanja Savic, PTS, K1 Einen „Berndorfer Tierpark“ mit allen Drum und Dran wünscht sich Tanja Savic und möchte dadurch Lehr- und Arbeitsplätze schaffen. |
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Bericht/Fotos: Sabine Baumgartner, RIZ Berndorf