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Mobile Jugendarbeit im Triestingtal!



EINLADUNG zur FACHTAGUNG; Das Gemeindeleben – ein Theater

am 22.10. 2009, 18:00 bis 20:30 Uhr
Bad Vöslau, Kursalon, Waldwiese 2
ab 17:30 Uhr Eintreffen


Forumtheater, Projektbeispiele und Fachdiskussion zum interkulturellen Dialog in niederösterreichischen Gemeinden

Zielsetzungen:
Die Fachtagung bietet durch Beispiele und Erfahrungsaustausch den TagungsteilnehmerInnen die Möglichkeit sich mit aktuellen Konflikten im Bereich des Zusammenlebens unterschiedlicher Kulturen in den Gemeinden auseinanderzusetzen und diese zu bearbeiten. Beispiele aus Niederösterreich sollen motivierend wirken, in den jeweiligen Gemeinden selbst aktiv zu werden. Es soll auch der Frage nachgegangen werden, ob Forumtheater verbindend sein kann und einen Beitrag zum interkulturellen Dialog bietet.

Methoden: Zielgruppen: KooperationsparterInnen: Im Anschluss laden wir zu einem kleinen Imbiss! Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen regen Informationsaustausch!

Anmeldung:
DSA Sabine Wolf, M.S.M.
Jugendinitiative Triestingtal
Leobersdorferstr. 42, 2560 Berndorf
mobil: +43(699)10814018, Tel.:+43(2672)87900 sabine.wolf@jugendinitiative.net

Start Mobile Jugendarbeit - Obmann Bgm. Franz Seewald,
Mag. (FH) Annemarie Trojer (Regionalmanagement Industrieviertel), Leopold Scheibenreif (ÖBB Personenverkehr,
DAS Sabine Wolf (Jugendinitiative Triestingtal), Elisabeth Hainfellner (Region Triestingtal)

Mobile Jugendarbeit im Triestingtal ab 2008



Viele Schritte waren erforderlich, um das Fundament für mobile Jugendarbeit im Triestingtal zu setzen.

Die im Herbst seitens des Landes Niederösterreich zugesagten Fördermittel in der Höhe von € 150.000,-- für dieses außergewöhnliche regionale Kooperationsprojekt und die Finanzierungszusagen der Triestingtalgemeinden, benachbarten Gemeinden und den ÖBB ermöglichen den Start der mobilen Jugendarbeit mit 2008.

Der Verein Jugendinitiative Triestingtal ist auf der Suche nach SozialarbeiterInnen mit Erfahrung in der niederschwelligen Jugendsozialarbeit! Bewerbungen an sabine.wolf@jfb-elements.org



Mobile Jugendarbeit im Triestingtal startet im Zug!



Im Triestingtal – wie aus der von der Kleinregion Triestingal initiierten und vor kurzem fertig gestellten Lebens- und Sozialraumanalye hervorgeht – kommt der Triestingtalbahn als Treffpunkt und Aufenthaltsort für Jugendliche eine einzigartige Bedeutung zu.

Durch die verstärkte Inanspruchnahme der Züge als Jugendtreffpunkt kommt es vermehrt zu Konflikten mit Mitreisenden und zu Beschädigungen der Wagons und des Bahnhofbereichs.

Diese Situation nimmt nun die ÖBB zum Anlass, erstmalig ab September Sozialarbeiter in den Zügen einzusetzen. Zielsetzung ist es, neben der laufenden Kontrolltätigkeit der ÖBB mit Jugendlichen gemeinsam präventiv Lösungsansätze zu erarbeiten.


Pilotprojekt für ganz Österreich
Erstmalig werden in eine regionale, mobile Jugendarbeit auch die Züge der ÖBB eingebunden. Damit reagieren die Projektverantwortlichen auf den Umstand, dass auch die Jugendlichen mobiler geworden sind. Sozialarbeiter der Jugendinitiative Triestingtal sind in 2-er Teams dabei in den Zügen und Orten direkt mit den Jugendlichen in Kontakt. Projektstart für die mobile Jugendarbeit im Triestingtal war am 10. September 2007. Die Vorstellung des Projekts erfolgte am 6. September durch Vertreter der Jugendberatungsstelle Berndorf, den Bürgermeistern der 11 Gemeinden des Triestingtals (Altenmarkt, Berndorf, Enzesfeld-Lindabrunn, Furth, Hirtenberg, Hernstein, Kaumberg, Pottenstein, Leobersdorf, Schönau und Weissenbach) und Vertretern der ÖBB.

Auswertung der Befragung



Ziele der mobilen Jugendarbeit



Das Team Mobile Jugendarbeit sieht sich als Ansprechpartner und Vertrauensperson für Jugendliche. Mobile Jugendarbeit ist ein Fachkonzept der Jugendsozialarbeit, bei welchem aktiv auf die Jugendlichen in ihrer Lebenswelt zugegangen wird. Ziel ist es, Jugendlichen (Jugendgruppen oder auch Einzelpersonen) Unterstützung bei der Lebensbewältigung anzubieten. Das Team der mobilen Jugendarbeit nimmt sie in ihrer Lebenswelt ernst und steht als Ansprechpartner vertraulich für alle Anliegen der Jugendlichen zur Verfügung. Eine wichtige Kernaufgabe ist die Auseinandersetzung mit destruktiven Verhaltensweisen und die Erarbeitung von Handlungsalternativen mit den Jugendlichen. Mobile Jugendarbeit arbeitet auch gemeinwesenorientiert, wobei Personenkreise im Umfeld der Jugendlichen direkt in die Arbeit miteinbezogen werden. Hauptzielgruppe sind Jugendliche zwischen 12 – 19 Jahren. Um das Wohlfühlen der Reisenden im Zug gewährleisten zu können, werden auch die Anliegen aller Mitreisenden in die Arbeit miteinbezogen. Ein konfliktfreies gemeinsames Miteinander ist Zielsetzung.

Finanzierung des Projekts
Die Triestingtalgemeinden finanzierten die Initiierung und die Startphase der regionalen Jugendarbeit gemeinsam. Die Kosten für die Sozialarbeiter in der Triestingtalbahn werden 2007 alleinig seitens der ÖBB getragen. Jede Triestingtalgemeinde ist nun eingeladen, ihren Beitrag - je nach Bedarf - zum Aufbau der regionalen Jugendarbeit zu leisten. Fördergespräche über mit dem Land Niederösterreich finden im Herbst statt.

Wie wirkt mobile Jugendarbeit
Mobile Jugendarbeit ist keine einmalige Aktion, sondern versteht sich als laufende, nachhaltige Einrichtung, deren Resultate nicht immer kurzfristig sichtbar sind, jedoch mittel- und langfristig wirken. Der Aufbau mobiler Jugendarbeit kann nur durch Zusammenarbeit aller Beteiligten (ÖBB, Gemeinden, Jugendliche, Institutionen,…) funktionieren. Ein Schritt in die richtige Richtung ist gesetzt!

Für Rückfragen:


Mag. Johann Rankl
ÖBB-Pressesprecher Niederösterreich
3100 St. Pölten, Bahnhofplatz 1
Tel. +43 2742 93000 3527
johann.rankl@oebb.at

DI Elisabeth Hainfellner
ARGE Kleinregion Triestingtal
2560 Berndorf, Leobersdorferstr. 42
Tel. +43 2672 870 01
hainfellner@unsertriestingtal.at
www.unsertriestingtal.at